Kein Frust trotz Frost – Gebietsweine 2016: kleine Ernte, große Qualität

Über die Grenzen des Landes hinaus sind sie als Botschafter der regionalen Weinkultur gefragt. Sie präsentieren sich jung, frisch, fruchtig und typisch steirisch: die Gebietsweine der Südsteiermark, zu denen am Weingut Gross die Vertreter der Steirischen Klassik, der »Jakobi« und der Blaue Zweigelt zählen. Von den 2016er Gebietsweinen gibt es frostbedingt nur wenig, dafür in exzellenter Qualität.

In der Herkunftspyramide unseres Sortiments bilden die Gebietsweine die solide Basis, auf der Orts- und Lagenweine ruhen. Die Gebietsweine repräsentieren die enorme Vielfalt an Rebsorten der Region. Die Fruchtigkeit und Frische der Weine sind ebenso ein Markenzeichen der Südsteiermark wie die steilen Hügel und die unterschiedlichen Bodenformationen. Anfang der 1980er Jahre stellte unsere Elterngeneration das Weinhandwerk auf neue Beine, durch Traubenselektion und forcierte Kellerhygiene mauserten sich die traditionellen Gebietsverschnitte zum international beachteten Weinwunder.

Perfekt ausgereifte Trauben, restsüßer Sämling

Unsere Gebietsweine gedeihen in einem alpin geprägten, kühlen und niederschlagsreichen Klima. Durch die Steilheit der Hügel kann die Kaltluft abfließen, während sich die exponierten Hänge in der Sonne erwärmen. Eine flache Südsteiermark wäre für den Weinbau schlicht zu kalt. Dass unsere Region am nördlichen Rand der europäischen Weinbauzone liegt, bekamen wir 2016 recht deutlich zu spüren. Ein Spätfrost Ende April zerstörte fast alle Austriebe, die Ernte schien verloren. Doch bald darauf trieben die Rebstöcke erneut aus und holten ihren Entwicklungsrückstand bei fortan optimaler Witterung und vielen herbstlichen Sonnenstunden auf.

Die Erntemenge belief sich auf etwa ein Fünftel eines durchschnittlichen Jahrgangs, die Trauben waren aber perfekt ausgereift, mit hoher Zucker- und Säurekonzentration. Die spontan vergorenen Weine präsentieren sich intensiv und vollmundig. Für unseren beliebten Sämling bedeutet dies, dass der 2016er aufgrund leichter Restsüße nicht als trockener »Steirischer Klassiker« an den Start gehen darf. Seine aromatische Fruchtigkeit harmoniert dafür perfekt mit kräftig gewürzten Gerichten, etwa der indischen oder kreolischen Küche, sowie mit leichten Desserts.

 

Frühjahr 2017

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