Die Ruhe vor dem Sturm

Ehe die reifen Trauben eingebracht werden und sich der gepresste Most in gärenden Sturm verwandelt, überlassen wir den Weingarten für einige Wochen sich selbst. Im Keller hingegen herrscht ab Mitte August Hochbetrieb. Es gilt, die Ernte akribisch vorzubereiten. Denn der Startschuss kann je nach Witterung und Traubenreife jederzeit erfolgen.

 

Etwa zu Jakobi (25. Juli), beginnen die Beeren weich zu werden. Um sie nicht zu verletzen, reduzieren wir die Laubarbeit auf das Allernotwendigste. Das zwischen den Rebstöcken sprießende Grün hat seine Samen bereits für die nächstjährige Blüte im Weingarten verteilt, womit das für die Ernte notwendige Mulchen erledigt werden kann.

 

Abschluss der Weingartenarbeit

Entwickeln sich auf einzelnen Reben zu große oder auf schwächeren Trieben zu viele Trauben, schreiten wir mit der Schere zur so genannten »Grünen Ernte«, um die Nährstoffversorgung zu optimieren. Damit ist unsere »Vor-Lese-Arbeit« abgeschlossen. Zeit um Krafttanken für einen ereignisreichen Herbst!

 

Weil die bevorstehende Ernte Platz braucht, füllen wir Ende August einige bis dahin in den Fässern reifende Weine in Flaschen. Wir putzen Tanks, Fässer, Presse und alle Geräte, die im Herbst gebraucht werden. Eine hauseigene biologische Kläranlage reinigt die besonders im Herbst anfallenden Kellereiabwässer. Nach mehreren Klärstufen landet das Abwasser in einem Teich unweit des Weinguts, wo Pflanzen den Rest der Reinigungsarbeit übernehmen.

 

August 2017

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