JAKOBI

Das Etikett vom Jakobi berichtet von Wetter, Mond und Ernte – und von allem, was sonst noch geschah in diesem Weinjahr.

Der elegant-würzige Sauvignon blanc erzählt mit Symbolen des Alten Bauernkalenders vom Weinjahr, in dem er heranreifte. Der sogenannte Mandlkalender wurde ursprünglich für Analphabeten entwickelt und ist ein bis zur Gegenwart erhaltenes steirisches Kulturgut. Erweitert um eigene Symbole aus dem Weinbau, erzählt das Etikett welche Ereignisse den Jahrgang besonders prägten.

Namensgeber ist der Jakobitag, der in unserem Ort wie ein Festtag begangen wird. Alljährlich am 25. Juli feiert Ratsch und die ganze Region das Aufstellen der Klapotetze, deren Geklapper die Vögel von den Weinbeeren fern halten soll.

Kalenderetikett!

Jakobi und sein Kalender

Mit Symbolen des Alten Bauernkalenders, einem einzigartigen steirischen Kulturgut, erzählt das Etikett des Jakobis vom Jahrgang, in dem er heranreifte – vom ersten Frost über die Vegetation bis zur Ernte. Diese ikonografischen Zeichen zeigen wichtige Stationen des Weinjahrs und bilden so die Geschichte des Jahrgangs visuell ab.
Der sogenannte „Mandlkalender“, der im 18. Jahrhundert für Analphabeten geschaffen wurde, ist die historische Grundlage dieses Etiketts. Neben Wettersituationen, die den Weinbau stark beeinflussen, beinhaltet er auch Mondphasen und Feiertage – ein in der Region tief verwurzeltes Bild- und Orientierungssystem. Im Ursprung diente er den Menschen als Orientierung für das kommende Jahr; auf dem Jakobi-Etikett hingegen blicken die Symbole nicht in die Zukunft, sondern dokumentieren rückblickend, was im betreffenden Weinjahr geschehen ist.

Mit Wettersymbolen, den Mondphasen und von uns entwickelten Weinbausymbolen erzählt das Etikett von den wichtigsten Ereignissen des Jahrgangs, in dem der Wein heranwuchs.

Regen im Mai, Vollmond kurz vor der Blüte, Hagel im August oder Ernteabschlussfest bereits Ende September – jeder Jahrgang hat seine Besonderheiten, die den Wein geschmacklich prägen.

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Werktag
Sonn- & Feiertag
Neumond
Ernteabschlussfeier
Flaschenfüllen
Jakobi
Weichwerden der Beeren
Regen
Düngung
Karfreitag & Landarbeiterfeiertag
Austrieb (der Reben)
warm & angenehm
Blüte
Vollmond
Rebschnitt
Nebel
Schnapsbrennen
Gewitter mit Hagel
Ernte(beginn)
Abstich (Abziehen von der Hefe)
Hitzeperiode
Raupen
Wetterumschwung
Schnee
Neuauspflanzung von Rebstöcken
Frost

Wie es zu Jakobi kam

Inspiriert vom „Mandlkalender“ in Omas Küche machte sich die Familie daran, ein raffiniertes Etikett für Jakobi zu finden.

Der Alte Bauernkalender war fixer Bestandteil von Omas Küche. Zu schauen, wer gerade Namenstag hatte oder ob das Wetter stimmt bzw. wirklich so war, das die Symbole vorausgesagt hatten, gehörte für die Familie damals am Mittagstisch dazu.

Diese Erinnerung führte die Familie vermutlich zu dem, was zum Jakobi führte

Die Brüder Johannes und Michael wollten nach der Übernahme des Weinguts dem bestehenden Sortiment etwas Neues hinzufügen. Gemeinsam mit ihrer Schwester Veronika, Kommunikationsberaterin in Wien und als solche auch für den Familienbetrieb aktiv, „erfanden“ sie den Jakobi: einen Wein, der sich optisch wesentlich von der klassischen Aufmachung des Weinguts unterscheiden und als eigene Marke im Haus etablieren sollte. Johannes hatte die Idee, dass der Bauernkalender in Omas Küche, ein uraltes steirisches Kulturgut, dafür eine wunderbare Inspiration sei.

Jakobi: Etikett erzählt vom Weinjahr

Veronika recherchierte zum „Mandlkalender“ und entdeckte einen alten Holzschnitt aus Zeiten vor dem Buchdruck: ein Vorläufer des Alten Bauernkalenders, der ein ganzes Kalenderjahr auf einer rechteckigen Fläche darstellte.

Die Wetter- und Mondsymbole des Alten Bauernkalenders wurden um Symbole aus dem Weinbau erweitert. Jedes bedeutende Ereignis eines Weinjahres, vom Austrieb bis zur Ernte, vom Hagel bis zur Hitzewelle, kann auf diese Weise einem speziellen Tag zugerechnet werden. Da sich der Jahreskreis stets ändert, wird auch das Jakobi-Etikett jährlich erneuert.

Jakobitag als Namensgeber

Dass es ein regionstypischer Sauvignon blanc werden soll, war schnell klar. Die Suche nach dem Namen war schnell gefunden.In unserem Heimatort Ratsch wird nämlich der Jakobitag am 25. Juli wie ein Festtag begangen. Dass Jakobus auch Schutzpatron des Wetters ist, erleichterte die Namensentscheidung.
Heute finden Sie Jakobi in zahlreichen Bars, Bistros und Restaurants. Er hat in Österreich und im Ausland eine große Fangemeinde, die jedes Jahr aufs Neue die Symbole auf Jakobis Etikett studiert.

Wir empfinden es als Ehre, ein geschütztes Kulturgut wie den Alten Bauernkalender für Jakobi verwenden zu dürfen.

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Jakobitag

Ein Festtag in Ratsch

Wenn die Trauben zu reifen und die Klapotetze zu klappern beginnen, feiern die Winzer in der Südsteiermark den Tag des Heiligen Jakobus, Schutzpatron des Wetters. Der Klapotetz, ein hölzernes Windrad, soll von Jakobi bis Martini mit seinem rhythmischen Geklapper Vögel von den reifenden Weinbeeren fern halten. Jedes Jahr am 25. Juli findet in Ratsch an der Weinstraße die traditionelle Jakobiwanderung statt. Sie führt quer über die Ratscher Hügel von einer Genuss-Station zur nächsten. Der Höhepunkt ist das Aufstellen der Klapotetz mit anschließendem Fest! Bilder und weitere Infos auf Facebook.